Antwort auf drei deiner häufigsten Fragen

Immer wieder werde ich von Kollegen zu meinen Erfahrungen bezüglich der Publikation eines eigenen Kartensets im Selbstverlag befragt. Außerdem habe ich eine kleine Umfrage unter Interessenten gemacht, um mehr über die Herausforderungen zu erfahren. In diesem Artikel habe ich die Antworten auf die drei häufigsten Fragen für dich zusammengefasst:

1. Mit welchem Hersteller arbeite ich am besten zusammen?

Diese Frage ist schnell beantwortet: Ich kann Quartettbar empfehlen. Die Druckerei ist auf Kartensets und Spiele spezialisiert. Bis zu einer Auflage von 249 Stück kannst du die Preise für Standardausführungen auf der Homepage einsehen. Wobei die Stückkosten bei einer höheren Auflage deutlich sinken und auch dann erst ein Druck im hochwertigen Offsetdruck möglich wird. Es lohnt sich also, auch Preise für hohe Auflagen individuell anzufragen.

Im Kurs gehe ich im Detail darauf ein, worauf du bei der Zusammenarbeit mit der Druckerei achten musst. Auf Wunsch habe ich einen Glossar erstellt, in dem die wichtigsten Begriffe erklärt werden – denn die Druckereibranche ist eine kleine Welt für sich :). Und für alle Kursteilnehmer gibt es einen Gutschein für einen kostenlosen Druckproof im Wert von 120€.

2. Die Idee habe ich fertig. Was ist der erste Schritt zur Realisierung?

Als ersten Schritt empfehle ich, die Idee zu testen. Zum Beispiel, indem du 5-10 deiner Kunden / Blogleser / Follower bittest, deine Kartensetidee auszuprobieren. Wenn die das gut finden, weißt du – die Idee ist gut. Denn: 5-10 Menschen reichen. Die Erfahrung habe nicht nur ich gemacht, sondern auch Kollegen, die bereits Kartensets erfolgreich im Selbstverlag veröffentlicht haben!

Das Feedback gibt dir außerdem wertvolle Hinweise dazu, wie deine Karten wirklich wirken, an welchen Stellen es hakt und ob du die richtigen Worte gefunden hast. Erst nach der erfolgreichen Testphase geht es an die konkrete Umsetzung: Wer macht die Gestaltung? Wer macht den Druck? Welches Format sollen die Karten haben? Brauche ich eine „Gebrauchsanweisung“ oder andere Zusatzelemente, wie zum Beispiel Spielfiguren oder Würfel?

Im Kurs leite ich dich Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess, so dass du am Ende dein fertiges Set in den Händen hältst, deine Vertriebskanäle eingerichtet und erste Maßnahmen zur Vermarktung vorbereitet hast.

3. Dient ein Kartenset nur der Imagepflege oder ist damit Geld zu verdienen?

Eine wichtige Frage, für die ich dir einen Einblick in meine Kalkulation gebe.

In so einem Projekt stecken viel Arbeit und Herzblut – diese Zeiten habe ich in meiner Kalkulation nicht berücksichtigt. Lässt man diese Zeit außen vor, dann habe ich zu Beginn ca. 15€ Gewinn je Kartenset gemacht (mittlerweile weniger, da ich den Verkaufspreis gesenkt habe). Bei 700 verkauften Sets in den ersten 6 Monaten macht das einen Gewinn von ca. 10.000€. Die Kosten für den Druck hatte ich also schnell wieder drinnen (sie liegen deutlich darunter).

Die Kalkulation hängt davon ab, zu welchem Preis du deine Karten verkaufst und wie hoch deine Kosten sind. Die wiederum hängen davon ab, ob du einen Grafiker brauchst oder die Gestaltung selber machen kannst, welches Format deine Karten haben, wie hoch deine Auflage ist und welche weiteren Bestandteile dein fertiges Produkt noch beinhalten soll.

Im Kurs liste ich alle relevanten Kosten auf, so dass du deine eigene Kalkulation in Ruhe aufstellen und für dich entscheiden kannst, ob sich die Investition lohnt oder nicht.

Wenn du  noch Fragen zum Kurs hast, meld dich gern unter: info@bewusstsein-braucht-raum.de oder telefonisch: 0228 5344 1759.

Hier gehts zur Buchung: http://mein-kartenset.de/

Viele Grüße, Katrin Linzbach

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